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    Zentraler Platz in Trinidad

    Geschichte Kubas

    Spanische Kolonialzeit

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    Kubaner

    Die niedergeschriebene Geschichte Kubas beginnt mit der Entdeckung durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492. Das Königshaus Spanien nahm die Insel in Ihren Besitz und eroberte sie von 1511 bis 1515 vollständig. Der Widerstand der indianischen Bevölkerung unter der Führung von Kaziken Hatuey war schnell gebrochen. Durch die von den Spaniern eingeschleppten Krankheiten (Pocken), Zwangsarbeit und Unterernährung dezimierte sich die indianische Bevölkerung drastisch und verschwand schließlich fast gänzlich. Zehntausende Sklaven, überwiegend aus Westafrika, wurden für den sehr arbeitsintensiven Zuckerrohranbau von den spanischen Großgrundbesitzern im 17. & 18. Jahrhundert gekauft und nach Kuba verschleppt.

    Besetzung durch die USA

    Flagge-Kuba-in-Santiago-am-Friedhof-Geschichte-Kuba

    Kubanische Flagge

    Die Kämpfe zur Unabhängigkeit der Kolonie Kuba von Spanien begannen 1868 und dauerten mit einigen Unterbrechungen bis
    ins Jahr 1898 hinein. Als die USA schließlich intervenierte, zogen sich die restlichen Spanier endgültig zurück und gaben dem Unabhängigkeitsdrang der Kubaner nach. Anschließend besetzte die USA die Insel, bis sie schließlich 1902 die formale Unabhängigkeit erlangte. Die Souveränität Kubas war jedoch bis 1934 nur formal und räumte den amerikanischen Besatzern viele Sonderrechte ein. Ein Überrest dieser amerikanischen Sonderrechte ist zum Beispiel der noch heute gegen den Willen der Kubaner von den USA aufrechterhaltene Marinestützpunkt Bahia de Guantanamo.

    Revolution

    Wandbemalung-mit-Che-Guevara-Motiv-Geschichte-Kuba

    Che Guevara Bild

    Im Jahr 1959 stürzten die kubanischen Revolutionäre unter der Führung von Fidel und Raul Castro, Camilo Cienfuegos und dem Argentinier Ernesto Guevara (Che) den kubanischen Diktator Batista. Ab 1961 errichteten sie einen sozialistischen Staat, der Großgrundbesitzer, US-Firmen und US-Bürger enteignete. Dies führt wiederum zu einem dauerhaften Embargo der USA und weiteren westlichen Staaten. Kuba fand anschließend Unterstützung bei den sozialistischen Staaten Osteuropas und der damaligen Sowjetunion. 1962 eskalierte der Konflikt zwischen den USA und der damaligen UdSSR mit der sogenannten Kubakrise und der erfolglosen US-amerikanischen Intervention in der Schweinebucht an der Playa Larga. Bis heute leidet Kuba unter wirtschaftlichen Sanktionen aus dieser Zeit und ist als eines von wenigen Ländern nicht Mitglied in supranationalen Bündnissen.

    Fidel Castro war bis ins erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts der politische Führer Kubas. Nach seinem durch Krankheiten bedingten Rücktritt, wurde am 24. Februar 2008 Raúl Castro Staats- und Regierungschef. Kuba begann anschließend mit der wirtschaftlichen Öffnung nach außen und der Durchführung von wirtschaftlichen Reformen, die das Land aus seiner schweren ökonomischen Krise führen sollten.